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Die Funkenbuben

 


 

     Kontaktmöglichkeiten

Gruppenleiter: Peter Müller
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s'Hasle-Maale

Bild gemalt von Herbert Mayer

 

     Gruppenbeschreibung:

 

Der endgültige und dabei spektakuläre Schlusspunkt der Fastnacht in Stetten wird am Funkensonntag, dem Fastensonntag Invocavit, mit dem großen Funkenfeuer gesetzt.

 

Das Funkenfeuer oder kurz der Funken ist einer von früher zahlreichen Feuerbräuchen im Jahreslauf wie z.B. Osterfeuer, Maifeuer, Pfingstfeuer, Johannisfeuer, Erntedankfeuer u.a..

Er ist in Stetten der einzige noch gepflegte Feuerbrauch, der am Tag der „Alten Fastnacht“

oder „Bauernfastnacht“ oder eben dem „Funkensonntag“, durchgeführt wird.

 

Mit einem möglichst großen und weithin lodernden Reisigfeuer wird dabei am Abend die Fastnacht endgültig und symbolisch mit einer Puppe in Form eines alten Weibes oder einer Hexe verbrannt.

Bei uns wird dabei ein weiterer Brauch gepflegt – das Scheibenschlagen mit kleinen, glühenden Feuerscheiben, die von einer schiefen Bahn aus in den lodernden Funken geschleudert werden.

Er ist einer der in der Fastnacht überlieferten Rügebräuche, mit dem die Funkenbuben Ungereimtheiten Stettener Bürger mit dem Spruch anprangern:

 

„Scheibii, Scheibaa, Scheib auf de Bahhh. Ach Gott, wem soll die Scheibe sein? Die Scheibe soll derjenigen/ demjenigen Stetthommer  Bürgerin/Bürger sein, die/der…. (diese oder jene Narrheit begangen hat). – Goht se it, so gilt’se welleweg!“

 

Träger dieser Bräuche sind die ledigen Burschen und Mädchen des Dorfes, die Funkenbuben und Funkenmädlen, die seit dem Jahr 2012 als weitere Gruppe innerhalb der Narrengemeinschaft Hasle-Maale mit dem Namen „Funkenbuben“ integriert sind.

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